Sterben I

Nun also auch wieder das Bild von Rembrandt über das die Mützenfalterin schon geschrieben hat. Das Alter, das wir, ebenso wie den Tod, aus unserer Gesellschaft verbannt haben.

Die Augen seien das, worin die Seele des Menschen erkennbar wäre, schreibt Knausgard sinngemäss. Bei Augen muss ich immer auch an Suren Manvelyan denken, dessen Augenprojekt durch die unangenehm-schmerzhafte Nähe gerade dieses Transzendente vordergründig zu überbrücken scheint und dann doch wieder darauf zurückfällt. Die Augen sehen wie zerklüftete Eingänge aus und mittendrin liegt das gleichmässige Schwarz.